Menü
18.06.23 –
Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, den Magistrat prüfen zu lassen, an welchem Standort entlang des Mains im Ortsbezirk 1 eine innovative Flusswärmepumpe gebaut und betrieben werden könnte, die CO2-neutral erzeugte Wärme ins Fernwärmenetz einspeisen und für viele tausend Haushalte bereitstellen könnte. Insbesondere ist die Mainova und der Standort des Heizkraftwerks West einzubeziehen.
Begründung:
Die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung ist nicht nur dringend notwendig, um bis Mitte des Jahrhunderts Netto-Null-Emissionen zu erreichen, sondern auch, um die Energieversorgung in geopolitisch unsicheren Zeiten zu sichern. Eine Umstellung des Heizkraftwerks West von Kohle auf Gas und perspektivisch auf Wasserstoff wird viele Jahre und Jahrzehnte in Anspruch nehmen. Die Technik ist teuer und aufwändig.
In Mannheim entsteht derzeit erfolgreich ein Modellprojekt im Rahmen des Reallabors der Energiewende „Großwärmepumpen in Fernwärmenetzen“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) am Großkraftwerk Mannheim, das vergleichbar mit dem Heizkraftwerk West ist. Die bestehende Infrastruktur der Wasserkühlung wird genutzt und mit relativ simpler Technik ergänzt.
Durch eine Flusswärmepumpe entsteht grüne Wärme, die klimafreundlich und CO2-neutral aus dem Flusswasser über Wärmetauscher gewonnen wird. Positive Nebeneffekte sind die Kühlung des Flusswassers im Sommer, was wiederum gut für die Gewässerökologie und den Fischbestand im Main ist.
Kategorie
Alexander Mitsch | Altstadt | Anträge | Bahnhofsviertel | Gutleutviertel | Innenstadt | Ortsbeirat
Die ersten Ergebnisse von CDU, CSU und SPD in Form von Arbeitspapieren sind eine Aneinanderreihung von einzelnen Wahlversprechen, aber es fehlt [...]
Am heutigen 25. März kommen die frisch gewählten Bundestagsabgeordneten erstmals zur konstituierenden Sitzung im Deutschen Bundestag zusammen. [...]
Die Grundgesetzänderungen zur Aufnahme der Sondervermögen für Verteidigung und Infrastruktur wurden heute bei der letzten Sitzung des alten [...]